Monitoring

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Was ist Monitoring?

Mit Monitoring meinen wir das schriftliche Erfassen der auf unseren Flächen vorkommenden Arten. Wird aus einem Rasen eine Bunte Wiese, so sollte die Artenzahl zunehmen und sich bei einer bestimmten Form von Gleichgewicht einpendeln.

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Diese Erfassung der Arten erfolgt strikt nach Bestimmungsschlüssel (z.B. von Schmeil und Fitschen „Die Flora Deutschlands und der angrenzenden Länder“) und auch stets von Studenten mit (zumindest!) Grundkenntnissen in der Bestimmung von Pflanzen.Weiterhin sind auf den Flächen der Initiative vorgesehene Teilflächen markiert, auf denen ausgezählt wird – es wird nie die gesamt Fläche ausgezählt, sondern nur ein repräsentativer Abschnitt. Diese variieren in ihrer Größe entsprechend den Flächen, sodass eine schon mal 2,5 x 2,5 m groß sein kann, wo eine andere 3 x 3 m groß ist oder aber auch kleiner.

Warum überhaupt?

Die aufgeschriebenen Arten und deren prozentuales Vorkommen auf den Teilflächen sollen die Artenzahl und deren -vorkommen auf der Gesamtfläche repräsentieren und damit ein Maß für die Biodiversität dieser Bunten Wiese darstellen.

Ein weiterer Grund, warum überhaupt gezählt werden muss liegt darin, dass bei ausbleibendem Erfolg (= Zunahme der Artenzahl) zeitnah zusätzliche Maßnahmen (siehe Konzept) ergriffen werden können.

Außerdem wird über die regelmäßige Zählung mehr oder weniger garantiert, ob sich eine Bunte Wiese an dieser Stelle auch auf Dauer etablieren kann. Dies nimmt natürlich einige Zeit in Anspruch und geschieht nicht von heute auf morgen. Erste Wechsel in den Arten sind bereits im ersten Jahr zu erkennen, bis sich diese jedoch in einem neuen System verfestigt haben dauert es einige Zeit; in der Regel 1-3 Jahre, bis sich erste dauerhafte Erfolge zeigen.

Was ändert sich?

Die Initiative Bunte Wiese hat es sich zum Ziel gesetzt in Zukunft auch Zählungen vorzunehmen, zu denen Externe kommen können; die Teilnehmerzahl wird aber begrenzt sein und zugelassen werden zunächst auch nur Personen mit Grundkenntnissen. Da wir helfende Hände brauchen und leider nicht die Zeit oder Ausbildung haben um Schulungen in diesem Bereich zu geben (nähere Informationen finden sich in unserem Veranstaltungskalender weiter unten) sind diese Vorkehrungen nötig.

Unser Monitoring wird derzeit zweimal pro Jahr durchgeführt (früher Sommer und Herbst), sodass möglichst viele Arten mit unterschiedlichen Blütezeiten abgedeckt sind – denkbar wäre eine Erweiterung auf dreimal pro Jahr (Frühjahr, Sommer, Herbst).

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